Keratokonus ist eine eher seltene Veränderung der Hornhaut, sie betrifft in Deutschland etwa 0,5 Promille der Bevölkerung. Symptome beim Keratokonus sind eine Hornhaut, die immer dünner und instabiler wird, so dass sich der Augapfel kegelförmig, also konisch, nach vorn wölbt.
Bei Keratokonus ist es äußerst schwierig, geeignete Brillen oder Kontaktlinsen auszuwählen. Deshalb erhoffen sich Keratokonus-Patienten viel von einer Laserbehandlung.
Leider ist es nicht möglich, die keratokonusbedingte Fehlsichtigkeit mit einer Augenlaser-Operation zu behandeln. Zum Lasern ist die Hornhaut einfach zu dünn und instabil.
Aber man kann mit Hilfe des FEMTO Augenlasers zumindest den Augapfel stabilisieren: Je nachdem, wie sich die Hornhautverdünnung entwickelt, ist irgendwann eine Hornhauttransplantation erforderlich. Diesen schwerwiegenden Eingriff kann man hinauszögern, indem man die Hornhaut mit so genannten INTACS-Ringen verstärkt. Dazu wird mit dem FEMTO Augenlaser ein Tunnel in die äußere Hornhaut geschnitten, in den transparente Ringe eingeführt werden. Sie stabilisieren die Form des Augapfels.
Die verbleibende Fehlsichtigkeit kann man nach der Hornhaut-Stabilisierung leicht mit Brillen oder medizinischen Kontaktlinsen ausgleichen.
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Donnerstag 16. Februar 2012
und
Donnerstag 15. März 2012
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