Keratokonus ist eine eher seltene Veränderung der Hornhaut, sie betrifft in Deutschland etwa 0,5 Promille der Bevölkerung. Bei Keratokonus wird die Hornhaut immer dünner und instabiler, so dass sich der Augapfel kegelförmig, also konisch, nach vorn wölbt.
Bei Keratokonus ist es äußerst schwierig, geeignete Brillen oder Kontaktlinsen auszuwählen. Deshalb erhoffen sich Keratokonus-Patienten viel von einer Laserbehandlung.
Leider ist es nicht möglich, die keratokonusbedingte Fehlsichtigkeit mit einer Augenlaser-Operation zu behandeln. Die Hornhaut ist einfach zu dünn und instabil.
Aber man kann mit Hilfe des FEMTO Augenlasers zumindest den Augapfel stabilisieren: Je nachdem, wie sich die Hornhautverdünnung entwickelt, ist irgendwann eine Hornhauttransplantation erforderlich. Diesen schwerwiegenden Eingriff kann man hinauszögern, indem man die Hornhaut mit so genannten INTACS-Ringen verstärkt. Dazu wird mit dem FEMTO Augenlaser ein Tunnel in die äußere Hornhaut geschnitten, in den transparente Ringe eingeführt werden. Sie stabilisieren die Form des Augapfels.
Die verbleibende Fehlsichtigkeit kann man nach der Hornhaut-Stabilisierung leicht mit Brillen oder medizinischen Kontaktlinsen ausgleichen.
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Mittwoch 25 August 2010
um 19.00 Uhr in Düsseldorf.
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